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Mehrstärkenkontaktlinsen – wie funktioniert der Durchblick?

Mittwoch, Dezember 17th, 2008

Vielleicht haben Sie schon gemerkt, dass Ihnen das Sehen in der Nähe, beispielsweise beim Lesen und Schreiben, immer schwerer fällt, je älter Sie werden. Wie kommt es zu dieser Weitsichtigkeit, die meistens Menschen über 40 einholt?

Die Linse des Auges büßt mit den Jahren an Flexibilität ein. Dadurch kann sich das Auge schlechter auf die verschiedenen Entfernungen einstellen – egal ob es nun um die Zeitung oder die neue spannende Internetseite geht, die man dank T-Home oder z.B. Versatel DSL schnell und multimedial auf den Bildschirm bekommt.

Bisher war es in so einem Fall Zeit für eine Lesebrille oder eine Gleitsichtbrille. Die Wirkung der erforderlichen Brille kann inzwischen durch Mehrstärkenkontaktlinsen übernommen werden. Ihre Fehlsichtigkeit erfährt so die nötige Korrektur.

Nun konnten ja die herkömmlichen Kontaktlinsen entweder Kurzsichtigkeit korrigieren oder Weitsichtigkeit ausgleichen. Mehrstärkenkontaktlinsen können beides. Doch wie funktionieren diese Kontaktlinsen?

Es gibt zwei Varianten: Die Linsen sind formstabil und haben zwei Schärfebereiche. Schauen Sie geradeaus, so blicken Sie durch den oberen Teil der Kontaktlinse. Dieser ermöglicht Ihnen den Blick in die Ferne. Wenn Sie jedoch lesen wollen, blicken Sie automatisch durch den unteren Teil, der dafür sorgt, dass Sie die Schrift gut erkennen. Diese Wirkungsweise solcher Mehrstärkenkontaktlinsen heißt “alternierendes Prinzip”.

Bei der zweiten Variante funktioniert die Kontaktlinse nach dem “monozentrischen Prinzip”. Hier arbeitet das Auge auf seine natürliche Weise mit. Blicken Sie in die Nähe, so verengen sich die Pupillen und der Nahteil in der Mitte der Linse kann wirken. Blicken Sie aber in die Ferne, so weiten sich Ihre Pupillen. Der kleine Blickpunkt in der Mitte der Kontaktlinse existiert quasi überhaupt nicht. Ihr Auge sieht daran vorbei. Dieses Wirkungsprinzip funktioniert sowohl bei formstabilen als auch bei weichen Kontaktlinsen.

Mehrstärkenkontaktlinsen verbinden die bewährte Funktion eines Mehrstärken-Brillenglases mit dem Tragekomfort einer Kontaktlinse. Wenn Sie sowohl Ihre Kurzsichtigkeit als auch Ihre Weitsichtigkeit gleichzeitig ausgleichen wollen, können Mehrstärkenkontaktlinsen eine sinnvolle Alternative darstellen. Sie haben dann die Wahl zwischen formstabilen und weichen Linsen.

Mehrstärkenkontaktlinsen statt Lesebrille?

Montag, Juli 7th, 2008

Kontaktlinsen sind in der heutigen Zeit so gut wie gar nicht mehr von dem Optikmarkt weg zu denken.
Sie erfüllen in den meisten Fällen genau die gleichen Funktionen wie eine Brille und sind dennoch häufig einfach praktischer.

Mehrstärkenkontaktlinsen verfügen über die gleichen Eigenschaften wie eine Lesebrille. Vorzugsweise werden sie von Personen ab ca. 35 Jahren in Anspruch genommen, welche merken, dass das Lesen langsam anstrengender wird.
Wo früher die Suche nach der Lesebrille in sämtlichen Ablagemöglichkeiten des Hauses stattfand, trägt man die Mehrstärkenkontaktlinsen als ständigen Begleiter immer direkt am Körper mit sich. Die Mehrstärkenkontaktlinsen sind sowohl als weiche Kontaktlinsen wie auch als formstabile harte Kontaktlinsen erhältlich.

Für den Träger gibt es die Möglichkeit, dass er sich der alternierenden Methode bedient, die zwischen dem Blick in die Ferne, über den oberen Sehbereich der Kontaktlinse geht und die nahen Dinge über den unteren Blickwinkel der Merhstärkenkontaktlinse wahrnehmen läßt.

Eine alternative Möglichkeit stellen die monozentrischen Mehrstärkenkontaktlinsen dar, welche über einen Blickpunkt in der Mitte funktionieren und sich die biologischen Eigenschaft der Pupillenerweiterung zu Nutzen machen. Will man hiermit in die Ferne sehen, “ignoriert” die Pupille den Mittelpunkt der für die Kurzsicht zuständig ist.